Justizvollzugsanstalt Pöschwies

Justizvollzugsanstalt Pöschwies: Eingangspforte

Die Justizvollzugsanstalt Pöschwies (JVA Pöschwies) ist mit 426 Plätzen für straffällige Männer die grösste geschlossene Anstalt der Schweiz. Die heutige Anstalt wurde 1995 eröffnet und ersetzte die alte Strafanstalt Regensdorf aus dem Jahre 1901. Die JVA Pöschwies verfügt über ca. 250 Personalstellen.

In die JVA Pöschwies werden volljährige Männer eingewiesen, die zu einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr Dauer, zu einer stationären Massnahme oder zu einer Verwahrungsmassnahme verurteilt worden sind. Seit Januar 2004 werden im Erweiterungsbau auch Gefangene mit kürzerer Strafdauer aufgenommen.

Die Eingewiesenen sind zur Arbeit verpflichtet. Sie haben die Möglichkeit, in den modernen Gewerbebetrieben der JVA Pöschwies eine Berufsausbildung zu absolvieren.

Die JVA Pöschwies verfügt über einen internen Sozialdienst und einen internen Arztdienst. Der Psychiatrisch-Psychologische Dienst (PPD) des Amts für Justizvollzug ist für die psychiatrische Versorgung und für die gerichtlich angeordneten Therapien verantwortlich. Zusätzlich werden die Insassen seelsorgerisch betreut.

Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in der JVA Pöschwies beträgt rund drei Jahre. Im Anschluss an den Aufenthalt in der Justizvollzugsanstalt kommen verschiedene Möglichkeiten in Frage:

  • eine Versetzung in den offenen Vollzug oder ins Arbeitsexternat/Wohnexternat, zum Beispiel in das Vollzugszentrum Bachtel oder in das Haus Lägern
  • die bedingte Entlassung, manchmal verbunden mit einer Bewährungshilfe
  • die Entlassung in die Freiheit nach Ablauf der gesamten Strafe
  • die Überführung in die Ausschaffungshaft
  • die Auslieferung an ein Drittland

Wichtige Formulare

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